Angesichts der Tatsache, dass ich im letzten halben Jahr insgesamt kaum etwas an dieser Stelle geschrieben habe, ist es natuerlich nicht sonderlich verwunderlich, dass es kaum etwas ueber meine (bisherigen) Eindruecke in Darmstadt zu lesen gibt. Gleiches gilt auch fuer fotographische Eindruecke: wenn ich da meine Zeit in Utrecht als Vergleich herannehme, dann habe ich da einiges aufzuholen, sowohl in Bezug auf Erkundungen der Umegbung als dann auch visuelles Material betreffend. Der wesentliche Unterschied - so zumindest die Planung - ist, dass ich deutlich laenger Gelegenheit haben werde Darmstadt unsicher zu machen (auch wenn ich da jetzt schon leichte Zweifel habe, dass die Stadt mich dem Charme meiner bisherigen Stationen mithalten kann - ich waere da aber durchaus gewillt mich korregieren zu lassen). Auch wenn dies wirklich der Fall sein sollte, ist dies natuerlich noch lange kein Grund dafuer, die Erkundung der Stadt (und ihrer Umgebung) so sehr auf die lange Bank zu schieben. Aus diesem Grunde habe ich mir letzten Miitwoch - wo es noch einmal richtig schoen sonnig war - die Kamera geschnappt und bin ein wenig losgezogen.

Telekom City

Von der Planung her machte dies am meisten Sinn, wenn ich von der Arbeit (sprich von EUMETSAT) aus losziehe, weil ich auf diese Weise einfach frueher losziehen ohne erst noch den Schlenker ueber die Wohnung zu machen. Dennoch bin ich letzten Endes viel zu spaet losgelaufen, weil ich mich einfach wieder und wieder nicht von dem Dingen losreissen konnte; ich muss mir aber einfach immer wieder vor Augen fuehren, dass die ganzen Software-Geschichten deutlich weniger von der Tageszeit (und damit meine ich vor allen Dingen das Tageslicht) abhaengig sind, als dies bei der Fotographie der Fall ist. Einfach mal fuer die naechsten Gelegenheiten merken, wenn das Wetter quasi schon nach einer Exkursion schreit.

Hinterhof

Auch wenn der Spaziergang vergleichsweise kurz ausgefallen ist (unter drei Stunden), so habe ich meine Eindruecke von Darmstadt doch ein wenig ausbauen koennen. Was mir vor allen Dingen auffaellt ist, dass die Stadt auch recht engem Raum sehr viele unterschiedliche Gesichter aufzuweisen hat - es gibt eben nicht nur die stark frequentierten Strassen entlang der von der Rheinstrasse aufgespanten Achse, sondern durchaus einige gruene und verwinkelte Ecken, wo es wohl das eine oder andere zu entdecken gibt. Was ich dafuer aber unter anderem erst noch einmal machen muss, ist dass ich mir die Karte schnappe und auf diese Weise zumindest eine grobe Uebersicht den Grundriss der Stadt betreffend im Kopf habe - anschliessend kann ich mich dann daran machen nach und nach die einzelnen Bereiche abzulaufen und ein paar visuelle Eindruecke mitzubringen.