Dies ist doch eher die Ausnahme, dass auch am Wochenende hier in Darmstadt bin; typischerweise verschwinde ich ja schon am Donnerstag Abend in Richtung von (wenn sich dies von der Arbeitsplanung her irgendwie machen laesst), so dass garnicht zu sehen bekomme, was hier vor Ort so am Wochenende geschieht. Dadurch aber, dass Julia fuer eine Weile hier war, gab es die Gelegenheit die Stadt ein wenig weiter zu erkunden und sich eben auch mal Dinge anzuschauen, welche im Rahmen meines normalen Arbeitsrhythmus eben nicht moeglich sind.

Wie dies in so ziemlich allen Staedten zu dieser Jahreszeit der Fall ist, gibt es natuerlich auch in Darmstadt einen Weihnachtsmarkt. Nicht dass dies unbedingt ein bevorzugtes Ziel waere, aber aus reiner Neugierde haben wir da schon mal versucht einen Blick drauf zu werfen. Stellt sich heraus, dass aufgrund der Strassenfuehrung kein wirklich zusammenhaengender Markt existiert, sondern sich die diversen Staende ueber mehrere Plaetze im Zentrum der Stadt verteilen; statt einem groesseren Markt hat man es demzufolge eher mit einer Reihe ein wenig lose zusammenhaengender Maerkte zu tun, welche jeder fuer sich genommen nicht sonderlich spektakulaer sind (da muss ich allerdings der Fairness halber zu sagen, dass meine Erwartungen dies betreffend auch nicht so sonderlich hoch waren). Folgerichtig war der diesbezuegliche Rundgang recht kurz und stattdessen sind wir lieber auf Erkundungstour in den umliegenden Geschaeften gegangen.

Eine recht gute Entscheidung, denn auch ohne dies zu planen, traf die Shopping-Tour mit dem “Black Friday” (bzw. dessen Auslaeufern) zusammen, was bedeutet, dass in so ziemlich allen Geschaeften ordentlich die Preise reduziert waren. Da es also eh noch Bedarf daran gab ein paar Dinge einzusammeln, war dies vom Timing her recht gut getroffen. Als wir dann schliesslich am Abend wieder in der Wohnung eingetroffen sind, waren wir beide recht gut bepackt - eingedeckt mit allem von Kleidungsstuecken, Lebensmitteln bis hin zu ein paar Weinglaesern. Da wir auf dem Weg in die Innenstadt nicht den direkten Weg an den Bahngleisen entlang gelaufen sind, sondern uns fuer die eher etwas szenischere Route durch den Stadtteil Bessungen entschieden haben, sind wir an einem heimischen Weinladen vorbeigekommen, in welchem wir einen (potentiell) leckeren Wein gefunden haben; da ich aber hier in der Wohnung keinerlei geeignete Glaeser habe, war dies noch mit auf der Liste fuer den Gang durch die Innenstadt. Hat alles recht gut geklappt, vor allen Dingen auch, weil wir ohne uns in irgendweiner Weise abzuhetzen unterwegs waren.

Ich glaube so im Vergleich was dies eines der entspanntesten Wochenenden in einer Weile, da einfach nichts an Verpflichtungen und festen Terminen auf dem Programm stand; angesichts der auch eher anstrengenden Woche zuvor (einfach was die Energie betrifft, welche ich fuer die Arbeit abgewandt habe), war dies ein gute Gelegenheit ein wenig aufzutanken und gemeinsame Zeit zur Verfuegung zu haben. So gestaerkt kann es dann ab morgen in die naechste Runde gehen.